Tipps zur Immobilienfinanzierung

Von einer Immobilienfinanzierung wird dann gesprochen, wenn der Kauf von Haus oder Wohnung, oder der Hausneubau ganz beziehungsweise teilweise fremdfinanziert wird. Fremdfinanziert bedeutet, durch die Aufnahme von einem oder mehreren Darlehen, die vom jeweiligen Darlehensgeber durch eine Hypothekeneintragung im Grundbuch besichert werden. Wenn es mehrere Hypotheken sind, werden sie in einer bestimmten Reihenfolge eingetragen.

Die Immobilienfinanzierung kostet Geld, und daher ist der Immobilienbesitzer bestrebt, diese Kosten zu minimieren. Die benötigten Fremdmittel errechnen sich aus der Summe aller Ausgaben, die direkt sowie mittelbar anfallen, reduziert um die Eigenmittel. Dazu gehören Erspartes, Bauspar- und sonstige Sparverträge. Und dann sollte der Bauherr darauf drängen, dass auch Eigenleistungen als Eigenmittel berücksichtigt werden. Es sind Arbeiten, die in Eigenregie erledigt werden können, also nicht an Dritte wie Handwerker oder Installateure vergeben werden müssen. Diese eingesparten Kosten lassen sich recht genau ermitteln. Sie fallen nicht an, und insofern brauchen sie auch nicht fremdfinanziert zu werden.

Es verbleibt jetzt der Finanzierungsbedarf, und für den Häuslebauer stellt sich die Frage nach dem günstigsten Financier. Meistens führt der erste Weg zur Hausbank, wo das Girokonto unterhalten wird. Das gesamte Miteinander ist einfach und problemlos. Man kennt sich, und die Hausbank ist über die wirtschaftliche Situation zu Einkommen und Vermögen informiert. Alternativ sollte aber auf jeden Fall das eine oder andere Vergleichsangebot eingeholt werden. Einerseits von einer Filialbank oder Sparkasse am Ort, andererseits auch von einer Direktbank oder von einer Onlinebank. Es lohnt sich, die Finanzierungskonditionen zu vergleichen, und zwar in erster Linie die Höhe der Kreditzinsen, das Disagio sowie den Zeitraum der ersten Zinsfestschreibung.

Dringend empfehlenswert ist die Einbindung des Steuerberaters von Anfang an. Eine Immobilienfinanzierung ist immer mit Steuervergünstigungen, Abschreibungen und dergleichen verbunden. Der Steuerberater kennt die jeweils aktuelle Gesetzgebung inklusive Rechtsprechung und bringt durch seine Mithilfe deutlich mehr Ersparnisse, als er an Honorar kostet. Und alle rechtlichen Angelegenheiten, vom Vertrag bis hin zur Eintragung im Grundbuch, sollten von einem eigenen Notar des Vertrauens begleitet werden. Jede Seite vertritt ihre eigenen Interessen. Der Hausjustitiar die des Kreditgebers, und der Kreditnehmer benötigt eine Rechtsberatung, um auf der sicheren Seite zu sein, und um in seiner Immobilie jederzeit ruhig schlafen zu können!

Augen auf beim Grundstückskauf – worauf Sie dringend achten sollten

Lage, Lage, Lage. Bei der Aufzählung der wichtigsten Kriterien für den Kauf eines Grundstücks können Makler schnell sehr einsilbig werden. Damit haben sie im Grundsatz durchaus recht. Aber es gibt natürlich eine ganze Reihe weiterer Punkte, die es zu beachten gilt, um sich richtig zu entscheiden. Für das Traumhaus ist der richtige Standort die wichtigste Voraussetzung.

Ihr Leben geht weiter

Wenn Sie den Kauf eines Anwesens planen ist die erste Frage eine geographische: von wo aus erreiche ich gut meinen Arbeitsplatz sowie die Schule oder den Kindergarten meiner Kinder? Gibt es eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr? Welche Infrastruktur brauche ich an meinem Wohnort, um mich wohlzufühlen? Ein Haus zu errichten und sich gleichzeitig ein völlig neues Umfeld aufbauen zu müssen ist oft zuviel des Guten. Deshalb suchen Sie lieber in der Nähe Ihres derzeitigen Umfelds.

Zu warnen ist vor sogenannten Schnäppchen. Häufig erschwert in solchen Fällen eine schlechte Bodenqualität die Gründung eines Hauses. Oder Sie sind in ein Mischgebiet geraten, in welchem in naher Zukunft Gewerbeimmobilien in unmittelbarer Nähe Ihres zukünftigen Hauses entstehen sollen. Gerade bei günstigen Angeboten lohnt es daher, im Zweifel dreimal nachzuprüfen. Sind die Versprechungen von Makler und Verkäufer tatsächlich belastbare Fakten? Wenn Sie Zweifel haben, lassen Sie lieber die Finger von einem Kauf. Der Bau eines Hauses ist meist eine Lebensentscheidung. Entsprechend wenige Kompromisse sollte man machen.

Ganz wichtig: die Rahmenbedingungen

Wenn Sie planen, einen Keller in Ihrer Immobilie zu haben, ist es ratsam, sich über die Grundwasserverhältnisse an Ihrem neuen Wohnort zu informieren. Trotz schwarzer oder weißer Wanne steht Ihnen sonst gegebenenfalls jede Menge unnötiger Ärger ins neue Haus. Sofern Ihr künftiges Wohngebiet noch erschlossen werden muss, erkundigen Sie sich vor Ankauf über die auf Sie zukommenden Kosten.

Weiterhin gilt es, sich zu informieren, ob das eigene Traumhaus in der gewünschten Form auf dem ausgewählten Grundstück überhaupt errichtet werden kann. Holen Sie Erkundigungen über den Bebauungsplan an Ihrem potentiellen neuen Wohnort und eventuelle Bauauflagen ein. Wenn Sie all diese Punkte beachten, steht einem baldigen ersten Spatenstich eigentlich nichts mehr im Wege.

Immobilienfinanzierung – das ist zu beachten

Wer einen Neubau errichten möchte oder eine Wohnung oder Haus zu erwerben gedenkt, kommt um die Beschäftigung mit dem Thema Immobilienfinanzierung nicht herum. Dieses Thema stellt sich auch beispielsweise bei einer Umschuldung sowie bei Renovierungs- bzw. Modernisierungsvorhaben.

Mehrere Möglichkeiten führen zum Erfolg
Die erfolgreiche Immobilienfinanzierung kann über mehrere Wege dargestellt werden. Der erste Weg führt normalerweise zur Hausbank, die in aller Regel ein Anuitätendarlehen anbieten wird. Doch wie so häufig ist der erste Weg nicht immer der Bessere. Es ist sinnvoll, das Thema Baufinanzierung genau zu betrachten, die Konditionen vergleichen und Informationen einholen, bevor der Weg zum Kreditinstitut führt.

Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass eine generelle Antwort auf die Frage der besten Baufinanzierung so unmöglich zu beantworten ist. Es kommt auf die Gegebenheiten des Interessenten und auf die jeweilige Situation an.
Sehr oft werden Baufinanzierungen über Anuitätendarlehen gestaltet. Diese Art der Finanzierung, auch Hypothekendarlehen genannt, kann bis zu einer Höhe von 80 % der benötigten Bausumme abgeschlossen werden.

Dabei werden stets gleichbleibende Raten langfristig bezahlt. Bei dieser Finanzierungsart ist die monatliche Belastung kalkulierbar und der Kreditkunde langfristig vor Überraschungen geschützt. Neben dem festgelegten Zins wird eine Tilgung vereinbart. Mit zunehmender Tilgung wird der Restbetrag des Darlehens geringer, es findet also eine steigende Tilgung bei fallendem Zinsanteil statt.
Wer über einen Bausparvertrag verfügt, kann diesen auch zur Immobilienfinanzierung einsetzen. Die Bausparkassen bieten auch Sofortdarlehen an, wobei ein neuer Bausparvertrag abgeschlossen, angespart und vorfinanziert wird. Bei Zuteilungsreife wird dann dieser Bausparvertrag zur Ablösung der Sofortfinanzierung eingesetzt.

Auch Versicherungen beteiligen sich am großen Markt der Baufinanzierung. Bereits bestehende Verträge im Bereich der Lebensversicherungen gewähren zinsgünstige Darlehen, wobei hier lediglich der Zins bezahlt werden muss. Die Ablaufleistung der Lebensversicherung wird zur Darlehenstilgung verwandt. Der weitere Vorteil besteht darin, dass während der gesamten Laufzeit durch die Lebensversicherung ein Todesfallschutz gewährt wird.

Information und Vergleich sind die Säulen einer erfolgreichen Baufinanzierung
Die Zinsen von Banken, Versicherungen und Bausparkassen sind sehr unterschiedlich und meist verhandelbar. Da es sich bei einer Baufinanzierung stets um langfristige Verträge handelt, ist es unbedingt sinnvoll einen umfassenden Vergleich der Konditionen vorzunehmen. Zahlreiche Baufinanzierungsrechner und Vergleichsportale sind dafür im Internet zu finden und dienen ggf. auch als Gesprächsgrundlage mit der Hausbank.

Aktuelle Zinsentwicklung: Was sollten Bauherren beachten

Noch bis vor zwei Monaten waren sich viele Wirtschafts- und Finanzexperten darüber einig, dass die Bauzinsen in der zweiten Jahreshälfte 2011 weiter ansteigen werden. Der Grund dafür war das gute Wirtschaftswachstum und die steigende Inflation, welche dann Leitzinserhöhungen der EZB zur Folge gehabt hätte – Die wiederum direkten Einfluss auf die Kreditzinsen haben.

Aktuell herrscht allerdings keine ungeteilte Einigkeit mehr über die voraussichtliche Zinsentwicklung. Der Grund ist das deutlich abgeschwächte Wirtschaftswachstum. Jedoch gehen die aktuellen Meinungen über die weitere Wirtschaftsentwicklung die Wahrscheinlichkeiten einer Rezession auseinander. , sodass es vor diesem Hintergrund es sehr schwer ist, die zukünftige Entwicklung der Zinsen für Baufinanzierungen einzuschätzen. Da sich die Leitzinsen allerdings nach wie vor auf einem relativ niedrigen Niveau befinden und die Wirtschaft trotz einiger Probleme wächst, ist die eine weitere Anhebung der Leitzinsen jedoch immer noch recht wahrscheinlich. Entsprechend ist eine Erhöhung der Bauzinsen noch immer wahrscheinlicher als eine Absenkung. Insofern stellen sich aktuell viele Bauherren die Frage, wie sie sich in der derzeitigen Situation verhalten sollen, falls in ein oder zwei Jahren ein Hausbau angestrebt wird.

Die aktuelle Zinssituation jetzt ausnutzen
Prinzipiell sollten sich zukünftige Bauherren, die erst in einem oder in zwei Jahren eine Baufinanzierung planen, bis dahin eher auf steigende Zinsen einstellen. Aus dem Grunde wäre es wahrscheinlich wirtschaftlich sinnvoller, das Vorhaben Hausbau oder Hauskauf etwas vorzuziehen, falls in der Hinsicht Flexibilität vorhanden ist. Optimal sollte zukünftige Bauherren damit beginnen aktuelle Finanzierungsangebote einzuholen und diese sorgfältig zu vergleichen. Dabei sollte vor allem auf die “richtige” Zinsgestaltung geachtet werden. Konkret heißt das, es ist derzeit auf jeden Fall zu empfehlen, eine Zinsfestschreibung von mindestens zehn Jahren zu wählen. Diese ermöglicht es die aktuell günstigen Zinsen für die kommenden 10 Jahre festzuschreiben und sich somit vor der Zinsentwicklung und steigenden Kosten bei der Immobilienfinanzierung zu schützen – Zu mindestens bis zum Ende der Zinsbindung.

Verbraucher, die bereits eine Immobilienfinanzierung bedienen und deren Zinsbindung innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre ausläuft, können sich über einen Forward-Kredit schon jetzt die aktuellen Zinssätze für eine günstige Anschlussfinanzierung sichern. Als Gegenleistung für diese Zinssicherung muss allerdings ein sogenannter Zinsaufschlag gezahlt werden. Ob diese Form der Zinssicherung lohnt, muss durch eine individuelle Berechnung analysiert werden.
Aber egal, ob geplante Neufinanzierung oder anstehende Anschlussfinanzierung, für Bauherren ist aktuell die „Zeit der günstigen Zinsen“, die sie auch nutzen sollten.

Dachwohnung Ideen

Ideen um eine schöne Dekoration für eine Dachwohnung zu gestalten gibt es viele. Nicht nur, dass sie in den verschiedensten Online-Shops gekauft werden könne, auch das selbst gestalten kann sehr viel Spaß machen. Um die nötigen Materialien zu kaufen eignet sich natürlich ebenfalls das Internet hervorragend, zumal es meist günstiger ist. Je nachdem was man gestalten möchte, sollte man die Shops auf jeden Fall vergleichen, da es hierbei enorme Preisunterschiede gibt.

Herbstliche Ideen für die Dachwohnung

Gerade im Herbst gibt es die unterschiedlichsten Ideen um die Dachwohnung schön und gemütlich zu gestalten. Ob mit Blumen oder schnell gemachten Gestecken, lässt sich vieles günstig dekorieren. So zum Beispiel eine Bodenvase, die mit einer bunten Mitteldecke ausgelegt wird. Schön drapiert sollte diese auf dem Boden der Vase liegen. Im Anschluß können Eicheln, Tannenzapfen und alles was der Garten oder der Wald so hergibt hinein gepackt werden. Die Bodenvase damit etwa bis zur Hälfte füllen. Danach ein paar schöne Zweige hineinstecken und eine kleine Lichterkette um die Zweige wickeln. Eventuell ein paar getrocknete Blumen dazwischen stellen und fertig ist die herbstliche Deko für die Dachwohnung. Eine weitere Dachwohnung Idee wäre einfach eine künstliche Pflanze um die Dachbalken zu legen, damit kann man sich einen eigenen Dschungel bauen.

Weihnachtliche Dekoideen für die Dachwohnung

In der Weihnachtszeit kann eine Dachwohnung sehr gemütlich und behaglich dekoriert werden. Nicht nur, dass gerade an den Schrägen eine weihnachtliche Girlande mit kleinen Lichtern gut aussieht, es zaubert auch das gewisse Etwas in die Dachwohnung. Schnell kann mit Alufolie und buntem, breitem Geschenkband eine große Schleife gebunden werden, welche an einer Schräge befestigt werden kann. Ein paar weihnachtliche Holzanhänger an die Schleife pinnen und fertig ist ein schnell gemacht Dekoration. Aber auch Zweige mit einer kleinen Lichterkette könne sehr gut an einer Dachschräge befestigt werden. Diese noch mit kleinen Kugeln geschmückt, ist eine weitere schnelle und günstige Dekoration für die Dachwohnung selbst gemacht. Dekomaterial findet man genug im Garten oder im Wald und somit kann eine Menge Geld gespart werden.

Was bei einer Baufinanzierung beachtet werden sollte

Wer am falschen Ende spart, der hat das Nachsehen und wird manchmal sogar enttäuscht. Das gilt besonders wenn es ums Bauen geht, denn wenn hier etwas schief geht, dann lässt sich dieser Schaden nur schwer wieder ausgleichen. Trotzdem sollte man beim Bau eines Hauses nicht mehr Geld ausgeben, als unbedingt nötig. Sparen beim Bauen fängt schon mit der richtigen Baufinanzierung an.

Was ist für eine Baufinanzierung wichtig?

Wenn es um ein Annuitätendarlehen geht, dann haben viele Menschen Angst vor der großen Summe und die Anzahl der Jahre, in denen dieses Annuitätendarlehen abgezahlt werden muss. Eine Baufinanzierung die auf sicheren Füßen steht, ist hingegen ein Thema für schlaflose Nächte. Wichtig sind vor allem die Zinsen, diese sollten nach Möglichkeit fest geschrieben sein. So muss man sich keine Gedanken mehr um ein Steigen der Zinsen machen, denn der Zinssatz wird garantiert. Um einen Anbieter mit diesen Konditionen zu finden, ist ein Annuitätendarlehen Vergleich die beste Möglichkeit.

Auch für Bausparer

Alle diejenigen die Bausparen, haben es in vielen Dingen einfacher beim Bau des eigenen Hauses zu sparen, denn sie bekommen zum einen bessere Konditionen und brauchen zum anderen nicht so viel eigenes Kapital. Bausparverträge sind immer eine gute Sache, wenn man sich den Traum vom eigenen Heim erfüllen will. Wenn man einen Bausparvertrag abschließen will und später beim Hausbau sparen möchte, dann gilt auch hier: einen Bausparverträge Vergleich sollte man in jedem Fall machen, denn Bausparkasse ist nicht gleich Bausparkasse und es gibt erhebliche Unterschiede, wenn es um den Bausparvertrag geht. Die günstigste Bausparkasse muss nicht gleich auch die beste sein, denn wenn man sich die einzelnen Anbiete wie z.B. die Debeka Bausparkasse einmal näher anschaut, dann sieht man die Unterschiede. Deshalb ist ein Bausparvertrag Vergleich, denn man übrigens schnell und einfach im Internet machen kann, eine gute Idee, wenn es ums Sparen beim Bauen geht.

Grundwasser im Keller / Berlin

In Berlin ist den letzten Jahren ein Anstieg des Grundwassers zu verzeichnen. Einerseits werden die Grundwasserverhältnisse durch die geologischen und hydrologischen Verhältnisse bedingt, andererseits ist es auch im Laufe der Zeit durch den Eingriff des Menschen zur Veränderung der Grundwasserverhältnisse gekommen. Absenkungen des Grundwassers bei Baumaßnahmen, der Bau von Kanälen oder auch die Entnahme von Grundwasser führte zu Veränderungen und künstlichen Schwankungen des Grundwasserspiegels.

Kellervernässungen – Bauwerksabdichtung!

Bei Grundwasser im Keller sind zusätzliche Pumpen erforderlich, um die Trockenhaltung zu gewährleisten.

Daher ist für den privaten Bauherren die Kenntnis des Grundwasserstandes vor dem Hausbau eine wichtige Planungsgrundlage. Die Wahl der Bauwerksabdichtung sollte sorgfältig unter Berücksichtigung der hydrogeologischen Verhältnisse am Standort getroffen werden. Nicht selten kam es durch den Einfluss von Grund- oder Schichtenwasser zu Feuchte- bzw. Bauwerksschäden bei unzureichender Bauwerksabdichtung. Nachträgliche Abdichtungen des Kellers sind mit entsprechend hohen Kosten verbunden.

Durch eine Baugrunduntersuchung wird bei der Erkundung auch der Grundwasserstand ermittelt. Das Bodengutachten beschreibt die lokale Situation.

Das Haus am See

Fast jeder zukünftige private Bauherr hat wohl darüber schon einmal nachgedacht oder davon geträumt.. Ein Grundstück und das Haus am See.. Oder das Wochenendhaus in schöner Hanglage mit direktem Blick auf’s Wasser…

Sind die Kosten für das Seegrundstück aufgebracht, tun sich weitere Fragen auf. Und diese stehen oftmals im Zusammenhang mit der eigentlichen Bebaubarkeit und mit den örtlichen Bodenverhältnissen bzw. der Qualität des anstehenden Baugrundes.

Der teuer gekaufte Grund und Boden des Wassergrundstücks kann auch so seine Tücken haben. Dies kann sich in Form von gering tragfähigen Bodenschichten zeigen. Bedingt durch die geologische Entstehung sind organische Schichten gerade in Ufernähe nicht selten. Möglicherweise ist in diesem Fall eine herkömmliche Flachgründung für das geplante Wohnhaus nicht mehr möglich. Alternative Sonder- bzw. Tiefgründungen stehen somit zur Diskussion.

Ergibt die Baugrunduntersuchung, das sich tiefreichende organische Ablagerungen im Untergrund befinden, kommen in den meisten Fällen Pfahlgründungen zur Ausführung. Konventionelle Pfahlgründungen sind unter u.a. Bohrpfähle oder Verdrängungspfähle bzw. Rammpfähle. Eine ebenfalls bewährte Möglichkeit, die Bauwerkslasten sicher in den Untergrund abzutragen, stellen klassische Brunnengründungen dar.

Das Penthouse: Luxusimmobilie mit fantastischem Ausblick

Wer ein Penthouse sein Eigen nennen kann, der sollte sich glücklich schätzen. Schon allein der Ausblick von einem Penthouse ist traumhaft schön. Hoch oben zu wohnen, hat für viele Menschen einen ganz eigenen Reiz.

Morgens eine tolle Aussicht auf die Sonne und abends die Sterne und das Stadtpanorama genießen. Ein Penthouse liegt fast immer in den obersten Etagen in Gebäuden, wie zum Beispiel bei Hochhäusern. Lichtdurchflutete Zimmer sind das „I-Tüpfelchen“ an einem Penthouse. Ein Penthouse ist in seiner eigentlichen Grundform kleiner gehalten, als die darunter liegenden Stockwerke, was einen großen Vorteil bietet. So entsteht nämlich eine sehr schöne Terrasse, die bei schönem Wetter ideal zum Relaxen oder Grillen verwendet werden kann. Diese Terrasse vom Penthouse kann man sich wunderschön mit Pflanzen gestalten, sodass man sich seine eigene Oase schafft.

Das Penthouse wird als eine Luxusimmobilie angesehen, da es von ihnen nun mal nicht so viele gibt und diese auch ihren Preis haben. Die Inneneinrichtungen neu erbauter Penthouses sind luxuriös und elegant. Feinste Materialien, wie zum Beispiel Marmor für das Badezimmer, gehören zum guten Standard dazu. Ein Penthouse ist ein freistehendes Wohngebäude, welches umgangssprachlich auch Dachwohnung genannt wird. In einer Millionenmetropole wie New York oder auch in deutschen Großstädten wie Hamburg oder Frankfurt ist es einfach nur ein Traum, solch ein tolles Penthouse bewohnen zu dürfen. Der Ausblick über die Skyline ist einfach fantastisch.

Penthouses sind meist mit einem gut isolierten Flachdach ausgestattet. Seit Anfang der dreißiger Jahre wird das Penthouse unter Berücksichtigung der Bauweise der Hochhäuser mit erbaut. Sie sind mittels Fahrstühlen perfekt zu erreichen. Bei sehr gutem Wetter ist das Penthouse eine Sonnenoase. Ein Penthouse ist oftmals mit einem Swimmingpool auf der Dachterrasse ausgestattet, was das Ganze noch attraktiver macht. Eine andere Art eines Penthouses ist die sporadische Errichtung jener in Japan. Da hier immer Platzmangel herrscht, bauten die Arbeiter sich einfache Bretterbuden ohne jeglichen Komfort auf die Hochhäuser drauf. Zwar eine Art Penthouse, aber nicht wirklich gemütlich.

Rammsondierung

Neben den bekannten direkten Methoden zur Baugrunderkundung wie Bohrungen und Schürfe, bei denen die Bodenschichten durch Entnahme von Bodenmaterial direkt hinsichtlich Ihrer Zusammensetzung und Genese untersucht werden können, wurden im Laufe der Zeit eine Vielzahl indirekter geotechnischer Untersuchungsmethoden und Messungen entwickelt. Hierzu gehören u.a. Sondierungen.

Ziel von Sondierungen ist die Untersuchung der Bodenschichten in ihrer natürlichen ungestörten Lagerung. Voraussetzung für die Auswertung ist dabei jedoch immer das Wissen um den anstehenden Boden, weshalb eine Kombination aus direkten und indirekten Methoden durchgeführt werden sollte.

Beim Sondieren erfolgt das Einrammen bzw. Eindrücken von Sonden in den Boden oder nach dem Vortrieb in den Boden das Drehen um die Längsachse. Als Messergebnis wird der Bodenwiderstand gegen das Einrammen bzw. Eindrücken und Drehen der Sonden erfasst.

Eine der ältesten bekannten indirekten Methoden zur geotechnischen Untersuchung ist die Messung des Bodenwiderstandes durch Eindrücken einer Sondierstange (Metallstange) in den Boden. Diese Sondiermethode wurde bereits am Ende des 19. Jahrhunderts mittels dem sogenanntem „Sondiereisen“ zur Untersuchung des Bodens eingesetzt. Das Sondiereisen wurde dabei unmittelbar nach dem Aushub der Baugrube von der vorgesehenen Gründungssohle aus in den anstehenden Boden niedergebracht. Anhand der Beobachtungen beim Sondieren wurde auf die Qualität des Baugrundes geschlossen.

Einige damalige Hinweise aus der Literatur bezüglich der Ergebnisbewertung (Der Grundbau, Deutsche Bauzeitung, Berlin, 1906) liefern auch heutzutage noch gute Anhaltspunkte für den Geotechniker zur Interpretation der Felduntersuchungen: „Beim Eindringen der Spitze in den Boden erhält man durch Geräusch und Gefühl Aufschluss über Dichtigkeit und Art der durchstoßenen Schichten. Sand und Kies knirschen an der Stange, Lehm erweist sich als zähe, Torf als hohl oder speckig und häufig von ungleichem Widerstand, Mutterboden gibt einen dumpfen Ton. Steht die Stange in Sand oder Kiesschichten, so reibt sie sich blank; steht dieselbe in Ton und Lehm, so wird sie von anhaftenden Teilchen gelblich oder bläulich gefärbt; stand sie in Torf, so fühlt sie sich klebrig an. In wassergesättigten Boden oder bei Lagerung unter offenem Wasser werden die anhaftenden Lehm- oder Torfteilchen beim Herausziehen der Stange abgestreift oder abgespült…“

Die Art der Anwendung zur qualitativen Beurteilung der Bodenschichten hinsichtlich ihrer Lagerung durch Sondierungen, insbesondere der Rammsondierungen, hat sich im Prinzip bis heute nicht geändert. Die als Rammsondierung bekannte Methode wird – in ihrer leichten Handausführung – auch als Künzelstab bezeichnet, denn Künzel schlägt bereits 1936 in der Zeitschrift Bauwelt vor, das die Sondierstange nach einheitlichen Regeln als Prüfstab zur Bestimmung des Bodenwiderstandes zu verwenden sei.

Die Verwendung der Rammsondierung wurde in späteren Jahren in der DIN 4094 einheitlich geregelt, deren letzte Fassung aus dem Jahre 2002 stammt und im Jahre 2005 durch die DIN EN ISO 22476-2 ersetzt wurde.

Entscheidend für die praktische Anwendung und Ergebnisbewertung ist jedoch immer die Erfahrung des Geotechnikers, da viele Faktoren die Messergebnisse beeinflussen.

Die Rammsonde, insbesondere die leichte Handausführung – die DPL-5 – entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer sehr beliebten Methode zur Überprüfung der Verdichtung künstlicher Schüttungen und – gerade unter beengten Verhältnissen – im Leitungsbau.

Bei der Durchführung einer Rammsondierung erfolgt das definierte Einrammen bzw. Einschlagen der Rammsonde mit definierter Energie und Fallhöhe. Die Sonde wird dabei in den Boden eingetrieben mittels einem definiertem Fallgewicht. Die Anzahl der Schläge pro 10cm Eindringtiefe (N10) werden in einem Rammdiagramm dokumentiert. Es gibt sowohl einfache handbetriebene Ausführungen für Rammsonden als auch automatische Geräte (z.B. als pneumatische Ausführung) mit Erfassung der Messergebnisse.

Zum Bedauern für den Baugrundgutachter / Bodengutachter wurde in der aktuellen DIN EN ISO 22476-2 die leichte Rammsonde DPL-5 (Spitzenquerschnitt von 5 cm² / Masse des Rammbären von 10 kg) nicht übernommen, obwohl diese sich gerade bei der praktischen Tätigkeit und Untersuchung im Feld nun schon über Jahrzehnte hierzulande sehr gut bewährt hat. Die DIN EN ISO 22476-2 enthält „nur“ noch die leichte Ausführung der Rammsonde DPL mit größerem Spitzenquerschnitt von 10 cm².

Neben der leichten Rammsondierung gibt es u.a. noch die mittelschwere Rammsondierung DPM (Dynamic Probing Medium, Spitzenquerschnitt von 10 cm² / Masse des Rammbären von 30 kg), die schwere Rammsondierung DPH (Dynamic Probing Heavy, Spitzenquerschnitt von 15 cm² / Masse des Rammbären von 50 kg) und die DPSH – superschwere Rammsondierung (Dynamic Probing Super Heavy, Spitzenquerschnitt von 16 / 20 cm² / Masse des Rammbären von 63,5 kg). Diese Varianten – mit größerem Gewicht und Spitzenquerschnitt – sind besonders für größere Aufschlusstiefen geeignet.